Völkerpsychologie und AMR - Hegel - Begriffslogik - Realphilosophie: Unterschied zwischen den Seiten

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(Konzept)
 
(Parallelen der Logik mit der Realphilosophie)
 
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* [[System]] - [[Geist]] - [[Objektiver Geist]]
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* [[AMR]]
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* [[System]] - [[Logik]] - [[Begriff]]
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* [[System]] - [[Natur]]
  
== Anlass ==
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== Thema ==
Dem Buch von Peter Keiler (aus dem Umfeld der marxistisch orientierten "Kritischen Psychologie") "Feuerbach, Wygotski & Co. - Studien zur Grundlegung einer Psychologie des gesellschaftlichen Menschen" entnehme ich Hinweise auf eine "Völkerpsychologie" als wichtige unbekannte Quelle der russisch-marxistischen Psychologie von Leontjew, Vigotsky etc (Die ihrerseits wichtige Quelle der "kritischen Psychologie" ist).
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== Konzept ==
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Thema ist die Einteilung der Realphilosophie aus der Perspektive der Begriffslogik.
Die Völkerpsychologie, soweit ich sie bisher mit bekommen habe, hat nichts mit rechten Konzepten zu tun, wie man angesichts der heutigen Konotation mit dem Begriff Volk vermuten könnte. Man würde heute eher Sozialpsychologie sagen.
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Das Konzept der "Völkerpsychologie" arbeitet mit dem hegelschen Terminus "Objektiver Geist", meint damit aber das, was Hegel unter "[[Objektiver Geist]]" UND unter "[[Absoluter Geist]]" fasst. Sie beschäftigt sich mit der Verbindung von "Subjektiven Geist" und so verstandenen "Objektiven Geist" in beide Richtungen, wie auch der Rückwirkungen dessen, was Hegel "absoluter Geist" nennt, auf das, was Hegel "objektiver Geist" nennt. Als solches hatte sie Einfluss auf die moderne Kulturtheorie, Sozialtheorie, Sozialpsychologie usw. Da ich mich mit diesen Fragen eh schon länger beschäftige, will ich mir das auch mal ansehen.
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Damit wird zuerst einmal die Begriffsphilosophie in den Blick genommen, abschließend - wenn auch nur noch ganz kurz - die Realphilosophie.
  
== Protagonisten ==
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== Begriffsphilosophie ==
Als Gründer des Konzeptes (um die Mitte des 19.Jahrhunderts) werden Heymann Steinthal und Moritz Lazarus genannt. Sie werden von den Zeitgenossen beide als herausragende Herbart-Schüler gesehen. Naturgemäss vermittelt ihr Konzept, dass im Gegensatz zu Herbart eher auf die Eigengesetzlichkeiten des Geistes eingeht, implizit die Herbartschen Konzepte mit denen von Hegel (So wie Erdmann in seiner Philosophiegechichte der Neuzeit auch schreibt, dass es unter der sehr unterschiedlichen Terminologie und offener Feindschaft der Hegelschule gegenüber - umgedreht deutlich weniger- viele versteckte Ähnlichkeiten zur Hegelschule in den Konzepten der Herbartschule gebe).
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In der 2. Generation ist es der Psychologe Wilhelm [[Wundt]] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wundt] (von vielen als der Begründer der modernen Psychologie angesehen), dervon 1900 bis 1910 eine 10 bändige "Völkerpsychologie" als Kulturpsychologie der Völker" schrieb, die zwar auf die Vorarbeiten aufbaut, aber sich deutlich unterscheidet, weil er sich mehr explizit von Herbart absetzt, die Terminologie und Konzepte von Herbart nicht mehr zitiert/übernimmt, eben mit der Begründung der Eigengesetzlichkeit des Geistes. Leibniz ist aber auch für Wundt wichtig. Wundt studierte übrigens zumindest 1 Semester unter dem stark hegelianisch beeinflussten Physiologen [[Johannes Müller]] in Berlin [http://plato.stanford.edu/entries/wilhelm-wundt/], vielleicht gibt es hier eine Verbindung.
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Bekanntlich ja auch hier die bekannte Dreiteilung:
  
== Quellen ==
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=== a) Begriff des Begriffs ===
Die Völkerpsychologie selbst wird weniger auf Hegel oder Herder zurückgeführt, wie man angesichts der Termin annehmen könnte, sondern vor allem auf [[Herbart]]. Herbart wird von Erdmann Schopenhauer gegenüber gestellt. Herbart geht widerum auf [[Leibniz]] zurück, der schon eine Art Theorie des Unbewussten (Seelenregungen, die so klein sind, dass sie unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle bleiben) besitzt. Mit Herbart sollte ich mich also ebenfalls beschäftigen (hatte ich für das kommende Sommersemester vorgesehen), vielleicht geht von da (und von der Naturphilosophie des frühen Schelling, die ebenfalls von Leibniz beinflusst ist) auch ein Weg von Hegel nach Leibniz und zurück (dazu ist auch, ohne Erwähnung von Herbart, H.H.Holz interessant).
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== Wirkung ==
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Der Begriff bildet das ab, was in unseren Köpfen ist. Hier bei ist der Gedanke entscheidend, dass die Gegenstände ...
Wichtige frühe Theoretiker der Soziologie, wie Durkheim und Simmel, haben Völkerpsychologie studiert.  
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Lazarus war "akademischer Lehrer Simmels" [Köhnke 2003 S. xi, vgl. auch S. xv, xxi, xxii]). In den meisten Simmel-Biographien wird zumindest erwähnt, dass Simmel "Völkerpsychologie" studiert hat.
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1. viele unterschiedliche Facetten aufweisen, und dass sie ...
  
Eckhardt 1997 erwähnt für Wundts Völkerpsychologie bedeutende Einflüsse u.a. auf die US amerikanischen Soziologen Ch.H. Judd [s.105] und G.H. Mead [S.107-109], auf den Anthropologen Franz Boas [S.109-110] und den Historiker Karl Lamprecht [S.111-112]).
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2. dennoch jeweils eine '''Einheit''' sind.
  
Laucken 1998 schreibt S.88/89: "Wygotski war einer der vielen später berühmt gewordenen jungen Wissenschaftler, die zeitweise bei Wundt in Leipzig studiert und hospitiert haben (andere sind z.B. Bechterew, Boas, Durkheim, Malinowski, G.H. Mead, Sapir, W.I. Thomas, Whorf)."
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Im Begriff wird der Nachweis geführt, wie die Facetten/Unterschiede logisch eine Einheit bilden.
  
Weitere Einzelheiten findet man, wenn man nach den oben genannten Personen im Internet sucht, mit "Völkerpsychologie" oder Wundt bzw. Lazarus als zweitem Suchwort.
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[Ein hilfreiches Bild ist das der vielen Blinden, die einen Elefanten untersuchen. Jeder von ihnen kommt mit seinem Tasten zu einem anderen Eindruck - positive Seite des Pluralismus. Der Sehende sieht dann, wie die unterschiedliche "Ergebnisse" zusammenhängen, und zwar in ihrer Notwendigkeit.]
+
Vieles, was in heutigen Büchern ihnen zugeschrieben wird, lässt sich auf die Völkerpsychologie zurück führen (wird teilweise bei Köhnke und Eckhardt - und in Bezug auf die marxistische Psychologie bei Keiler - explizit angesprochen). Die Völkerpsychologie ist insofern in der Ideengeschichte ein wichtiges "Missing Link" zwischen dem 19.Jahrhundert (bis hinunter zu Leibniz, Hegel und Herbart) und dem 20.Jahrhundert.
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== Einschätzung und Ausblick ==
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Man kann dann fragen, was man alles begreifen kann:
Die Völkerpsychologie scheint im Moment wiederentdeckt zu werden. Bei Meiner ist 2003 ein Sammelband der grundlegenden Aufsätze von [[Lazarus]] (einem der Gründer der Disziplin) erschienen (s.u. Köhnke 2003), herausgegeben und kommentiert von [[Koehnke]], einem der besten Kenner der Ideengeschichte des 19.Jahrhunderts in Deutschland (hat auch ein sehr materialreiches Buch "Aufstieg .. des Neo-Kantianismus" geschrieben, das mir ebenfalls vorliegt. Ich glaube dort bei Koehnke eine gewisse Sympathie fuer den Hegelianismus zwischen den Zeilen lesen zu koennen).
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Die Konzepte der Völkerpsychologie und  Hegelsche Konzepte passen sehr gut zusammen und ergänzen sich gut. Befruchtend für gegenseitige Interpretation sind vor allem die Ausführungen in den oben genannten Richtungen der Beziehungen von subj., obj. und abs. Geist untereinander (ich gehe davon aus, dass die "Wahrheit" der verschiedenen Dreiteilungen, speziell im Geist, ihr "Prozess" ist, der aber in Hegels Enzyklopädie aus Platzmangel und in den Einzelvorlesungen aus Themenbeschränkung eher angedeutet als ausgeführt wird). Von den Konzepten der "Völkerpsychologie" aus kann man zudem eine Brücke schlagen zu Freud und kritischer Psychologie einerseits, den modernen Sozial- und Kulturtheorien andererseits, und so später eine Aktualisierung von Hegel mit kritischer Integration späterer Konzepte erleichtern.
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1. Der Begriff begreift sich selbst - Bereich der Logik - hier ist das Begreifen ganz bei sich, insofern gibt es da keine prinzipiellen Schranken für das Denken, das ja ganz bei sich selbst ist (Einheit!)
  
== Literatur ==
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2. Ebene des Unterschieds: Denken und Sache fallen auseinander, wenn das Denken das begreift, was nicht selbst schon Denken ist, die Natur. Hier besteht eine Differenz zwischen Denken und Gegenstand, außerdem bleibt ein "Rest", der sich dem Begriff "entzieht".
(liegen mir alle vor)
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* Georg Eckardt (Hrsg): "Völkerpsychologie - Versuch einer Neuentdeckung" (enthält eine ausführliche Einleitung von Eckardt und einen Grundlagentext von Lazarus und Steinthal aus dem 1.Band ihrer Zeitschrift für Völkerpsychologie, sowie 3 Grundlagentexte von Wundt), 1997 Psychologische VerlagsUnion, Weinheim, ISBN 3-621-27359-X , Taschenbuch, 283 Seiten. (Eckardt 1997)
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Hier auch der Materialismus Hegels (s. Lenin)!!
* Uwe Laucken: "Sozialpsychologie : Geschichte, Hauptströmungen, Tendenzen", Oldenburg 1998, ISBN 3-8142-0619-3, 445 s. Volltext online unter http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/lausoz98/inhalt.htm (Laucken 1998)
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* Moritz Lazarus: "Grundzüge der Völkerpsychologie und Kulturwissenschaft", "Herausgegeben, mit einer Einleitung und Anmerkungen versehen von Klaus Christian Köhnke", 2003 Felix Meiner Verlag, Hamburg, ISBN 3-7873-1632-9, gebunden, 299 S. (Köhnke 2003)
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== Weblinks zum Thema ==
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3. Ebene der wiederhergestellten Einheit: Idee.
* http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/lausoz98/kap2.pdf - gute Übersicht zum Thema
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** Bei Bedarf hier der Rest des Buches: http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/lausoz98/inhalt.htm
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Die Idee ist einerseits selbst Natur - durch die Natur hindurchgegangen, aber dann auch wieder mehr als Natur.
* http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerpsychologie - der Eintrag bei Wikipedia zum Thema (noch kurz)
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** http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Lazarus - Wikipedia zu einem der 2 Gründer, Moritz Lazarus
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Wir befinden uns damit auf der Ebene des Geistes: Totalität - Selbstbestimmung - Selbstverwirklichung - Freiheit.
*** http://www.die-tagespost.de/archiv/titel_anzeige.asp?ID=3880 interessante Notiz zu ihm und zur Rezeptionsgeschichte
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** http://de.wikipedia.org/wiki/Heymann_Steinthal - Wikipedia zu einem der 2 Gründer, Heymann Steinthal
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=== b) Objekt ===
** http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wundt - Wikipedia zu Wundt, er hat die Völkerpsychologie später ausgebaut
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* http://www.textlog.de/2179.html - Kirchner, Wörterbuch der Psychologie von 1907 zum Thema
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1. Mechanik
* http://www.freud-biographik.de/frdwundt.htm - Bezug vom Thema Wundt und Freud
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* http://www.meiner.de/product_info.php?cPath=1_158&products_id=1266 - Grundschriften von Lazarus zum Thema neu bei Meiner 2003 (habs bestellt)
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Untersucht werden "äußere Zusammenhänge": Man denke an das Zusammenprallen zweier Billardkugeln
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2. Chemismus
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Auch hier noch in gewisser Weise äußerer Zusammenhang, aber schon so, dass die "Teile", die da zusammengebracht werden, von sich aus auf Zusammenhang "angelegt" sind.
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3. Teleologie
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Hier wird die Ebene des '''Zwecks''' erreicht!
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Zuerst mal ganz '''abstrakter Zweck''' - äußerer Zweck - also "zweck-analog" ohne "Zwecksetzer":
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Man denke an Kosmologie ---> Planeten ---> bis zur Entstehung des Lebens, womit dann bereits die "Idee" erreicht wäre.
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Hegel hat hier gute Arbeit geleistet. Er denkt über die Wirklichkeit nach und findet über den logischen Gedanken eine sinnvolle Einteilung. Denkbar wäre, dass wir diese Einteilung heute noch besser machen könnten. Wo dies notwenig ist, sollten wir das auch tun!
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Die eben des Lebens entspricht dann dem '''inneren Zweck'''.
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=== c) Idee ===
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1. Idee des Lebens
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Ebene der Einheit: Selbstbezügliche Prozesse - Tierreich
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2. Idee des Erkennens/des Willens:
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Unterschied ist Thema:
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Erkennen: Das Subjekt lässt sich von Objekt bestimmen. Umgekehrt ist es beim ...
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Willen: Das Subjekt will das Objekt bestimmen.
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Bedeutet: Zuerst ist da eine Differenz, die dann dynamisch, aktiv überwunden wird!
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3. Absolute Idee
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Am Ende der Logik steht noch einmal der Blick auf das Ganze. Hier wird die allem zugrunde liegende '''Methodik''' in den Blick gebracht.
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Vergleich mit dem Anfang der Logik:
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Dort mit dem Sein Einheit im aller einfachsten Sinne. Jetzt auch "Einheit" - Identität -, aber eine Einheit, die vielfältig in sich gegliedert ist!
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Dennoch gibt es hier immer noch Differenz, denn wir befinden uns ja immer noch innerhalb der Logik, die also jetzt in die '''Realphilosophie''' übergehen muss.
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Deren Themen sind dann Natur und Geist.
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== Logik - Realphilosophie ==
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* Logik: Subjektiv: die Wissenschaft des Denkens (was ist denken - als denken, nicht neurologisch), Objektiv: die Wissenschaft der Wahrheit (was ist Wahrheit), insgesamt: Die Wissenschaft der Wissenschaft. Es geht um inhaltlich bestimmtes denken mit dem Ziel der Übereinstimmung von subjekt und Objekt. d.h. es geht auch uim den inhalt des Denkens, und eine mögliche Differenz und deren Überwindung. darum wird in der Begriffslogik die anderen Gegenstände, die anderen Wissenschaften auch thematisiert, aber nicht für sich, sondern nach dem Gesichtspunkt hin, inwiefern in ihrem Begriff eine Übereinstimmung oder Unterschied zum Begriff des Begriffs gegeben ist. Zugleich ergibt sich daraus bereist eien erste Ordnung der Wissenschaften (aber natürlich unter Berücksichtigung der Kenntnisse der Wissenschaften. Die ganze Logik setzt natuerlich eine Kenntnis der Welt, der Gegenstände der Realphilosophie bei demjenigen der die Logik schreibt und studiert voraus).
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* Realphilosophie und Real/Einzelwissenschaften: zunächst einmal ist es das Verhältnis, das Hegel am Anfang seiner Nürnberger Enzyklopaedie angibt: die Realphilosophie gibt die Grundunterteilungen/System der Wissenschaften an und ihre Grundbestimmungen (natürlich aus einer Kenntnis der Einzelwissenschaften), die Einzelwissenschaften vermehren die empirischen Einzelkentnisse, beides vermehrt sich mit der Zeit und kommt im Idealfall zu einer gegenseitigen Durchdringung von oben bzw. unten.
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Sondann ist es so, dass die Realphilosophie sich einerseits fuer die Phaenomene selbst interessiert, und in welchem Verhältnis die von den Wissenschaften daraus abgeleiteten Theorien dazu stehen: was ist eigentlich das Prinzip z.B. der Natur, des Geistes, des Lebens usw. Inwiefern kommen die Phänomene in den Theorien vor, wo gibt es noch Unaufgehobenes, Unabgeleitetes, wo gehen die Phaenomene verloren, sind die Theorien auch berechtigtzerweise so aus den Phänomenen abgeleitet. Sodann die Untersuchung der Axiome und Methodiken selbst: was bedeuten diese Axiome, diese Vorgehensweisen, was ist ihre Grundlage, was denkt man dabei, wenn man das denkt usw.
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Es gibt kein Grund, warum ein Wissenschaftler einer Einzelwissenschaft sich nicht all diese Fragen selbst stellen sollte, im Gegenteil wäre es das, was seinem Tun Selbstreflexion gaebe und ihn dazu bringt, evtl. noch bestehende Grenzen zu überschreiten, Scheuklappen zu überwinden, neue Entdeckungen zu machen und andererseits sein Tun besser zu verstehen, was er macht, wenn er diese Einzelwissenschaft betreibt. Von daher waere es das Ziel, alle Wissenschaftler eine solche Ausbildung mit auf den Weg zu geben.
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== zum Übergang Idee - Natur ==
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"Die absolute Freiheit der Idee aber ist,
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daß sie nicht bloß ins Leben übergeht,
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noch als endliches Erkennen dasselbe in sich scheinen läßt,
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sondern in der absoluten Wahrheit ihrer selbst sich entschließt,
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das Moment ihrer Besonderheit oder des ersten Bestimmens und Andersseins,
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die unmittelbare Idee als ihren Widerschein,
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sich als Natur frei aus sich zu entlassen."
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(Hegel, Enz. § 244)
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Kai: Der Ubergang von der Logik zur Natur- und Geistesphilosophie ist, aus der Perspektive der Begriffslogik, der selbe wie vom Begriff des Begriffs zum Objekt und zur Idee.
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== Parallelen der Logik mit der Realphilosophie ==
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Hegel schreibt in der Enz. § 244:
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"Wir sind jetzt zum Begriff der Idee,
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  mit welcher wir angefangen haben,
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zurückgekehrt.  
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Zugleich ist diese Rückkehr zum Anfang ein Fortgang.
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Das, womit wir anfingen, war das Sein, das abstrakte Sein,
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und nunmehr haben wir die Idee als Sein;
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diese seiende Idee aber ist die Natur." 8/393
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Die Gegenstände der Realphilosophie unterschiedlich Komplex sind und daher unterschiedlich komplexe logische Kategorien zu ihrer Beschreibung bedürfen. Danach kann man sie anordnen (insbesondere da die logisch komplexeren Gegenstände natürlich auch inhaltlich komplexer sind und inhaltlich auf den einfacheren aufabuen).
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Mir scheint dabei, dass sich in der Naturphilosophie dabei in etwa die folgende Parallele findet:  
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* Mechanik -> Sein
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* Physik (i.S. der hegelschen Naturphilosophie, also alles, was weder Mechanik noch Leben ist) -> Wesen
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* Leben -> Begriff
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== Siehe auch ==
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* [[Begriff]]
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* [[Objekt]]
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* [[Bemerkung zum Verhältnis von Logik und Realphilosophie]]

Version vom 12. April 2007, 06:33 Uhr

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Thema

Thema ist die Einteilung der Realphilosophie aus der Perspektive der Begriffslogik.

Damit wird zuerst einmal die Begriffsphilosophie in den Blick genommen, abschließend - wenn auch nur noch ganz kurz - die Realphilosophie.

Begriffsphilosophie

Bekanntlich ja auch hier die bekannte Dreiteilung:

a) Begriff des Begriffs

Der Begriff bildet das ab, was in unseren Köpfen ist. Hier bei ist der Gedanke entscheidend, dass die Gegenstände ...

1. viele unterschiedliche Facetten aufweisen, und dass sie ...

2. dennoch jeweils eine Einheit sind.

Im Begriff wird der Nachweis geführt, wie die Facetten/Unterschiede logisch eine Einheit bilden.

[Ein hilfreiches Bild ist das der vielen Blinden, die einen Elefanten untersuchen. Jeder von ihnen kommt mit seinem Tasten zu einem anderen Eindruck - positive Seite des Pluralismus. Der Sehende sieht dann, wie die unterschiedliche "Ergebnisse" zusammenhängen, und zwar in ihrer Notwendigkeit.]

Man kann dann fragen, was man alles begreifen kann:

1. Der Begriff begreift sich selbst - Bereich der Logik - hier ist das Begreifen ganz bei sich, insofern gibt es da keine prinzipiellen Schranken für das Denken, das ja ganz bei sich selbst ist (Einheit!)

2. Ebene des Unterschieds: Denken und Sache fallen auseinander, wenn das Denken das begreift, was nicht selbst schon Denken ist, die Natur. Hier besteht eine Differenz zwischen Denken und Gegenstand, außerdem bleibt ein "Rest", der sich dem Begriff "entzieht".

Hier auch der Materialismus Hegels (s. Lenin)!!

3. Ebene der wiederhergestellten Einheit: Idee.

Die Idee ist einerseits selbst Natur - durch die Natur hindurchgegangen, aber dann auch wieder mehr als Natur.

Wir befinden uns damit auf der Ebene des Geistes: Totalität - Selbstbestimmung - Selbstverwirklichung - Freiheit.

b) Objekt

1. Mechanik

Untersucht werden "äußere Zusammenhänge": Man denke an das Zusammenprallen zweier Billardkugeln

2. Chemismus

Auch hier noch in gewisser Weise äußerer Zusammenhang, aber schon so, dass die "Teile", die da zusammengebracht werden, von sich aus auf Zusammenhang "angelegt" sind.

3. Teleologie

Hier wird die Ebene des Zwecks erreicht!

Zuerst mal ganz abstrakter Zweck - äußerer Zweck - also "zweck-analog" ohne "Zwecksetzer":

Man denke an Kosmologie ---> Planeten ---> bis zur Entstehung des Lebens, womit dann bereits die "Idee" erreicht wäre.

Hegel hat hier gute Arbeit geleistet. Er denkt über die Wirklichkeit nach und findet über den logischen Gedanken eine sinnvolle Einteilung. Denkbar wäre, dass wir diese Einteilung heute noch besser machen könnten. Wo dies notwenig ist, sollten wir das auch tun!

Die eben des Lebens entspricht dann dem inneren Zweck.

c) Idee

1. Idee des Lebens

Ebene der Einheit: Selbstbezügliche Prozesse - Tierreich

2. Idee des Erkennens/des Willens:

Unterschied ist Thema:

Erkennen: Das Subjekt lässt sich von Objekt bestimmen. Umgekehrt ist es beim ...

Willen: Das Subjekt will das Objekt bestimmen.

Bedeutet: Zuerst ist da eine Differenz, die dann dynamisch, aktiv überwunden wird!

3. Absolute Idee

Am Ende der Logik steht noch einmal der Blick auf das Ganze. Hier wird die allem zugrunde liegende Methodik in den Blick gebracht.

Vergleich mit dem Anfang der Logik:

Dort mit dem Sein Einheit im aller einfachsten Sinne. Jetzt auch "Einheit" - Identität -, aber eine Einheit, die vielfältig in sich gegliedert ist!

Dennoch gibt es hier immer noch Differenz, denn wir befinden uns ja immer noch innerhalb der Logik, die also jetzt in die Realphilosophie übergehen muss.

Deren Themen sind dann Natur und Geist.

Logik - Realphilosophie

  • Logik: Subjektiv: die Wissenschaft des Denkens (was ist denken - als denken, nicht neurologisch), Objektiv: die Wissenschaft der Wahrheit (was ist Wahrheit), insgesamt: Die Wissenschaft der Wissenschaft. Es geht um inhaltlich bestimmtes denken mit dem Ziel der Übereinstimmung von subjekt und Objekt. d.h. es geht auch uim den inhalt des Denkens, und eine mögliche Differenz und deren Überwindung. darum wird in der Begriffslogik die anderen Gegenstände, die anderen Wissenschaften auch thematisiert, aber nicht für sich, sondern nach dem Gesichtspunkt hin, inwiefern in ihrem Begriff eine Übereinstimmung oder Unterschied zum Begriff des Begriffs gegeben ist. Zugleich ergibt sich daraus bereist eien erste Ordnung der Wissenschaften (aber natürlich unter Berücksichtigung der Kenntnisse der Wissenschaften. Die ganze Logik setzt natuerlich eine Kenntnis der Welt, der Gegenstände der Realphilosophie bei demjenigen der die Logik schreibt und studiert voraus).
  • Realphilosophie und Real/Einzelwissenschaften: zunächst einmal ist es das Verhältnis, das Hegel am Anfang seiner Nürnberger Enzyklopaedie angibt: die Realphilosophie gibt die Grundunterteilungen/System der Wissenschaften an und ihre Grundbestimmungen (natürlich aus einer Kenntnis der Einzelwissenschaften), die Einzelwissenschaften vermehren die empirischen Einzelkentnisse, beides vermehrt sich mit der Zeit und kommt im Idealfall zu einer gegenseitigen Durchdringung von oben bzw. unten.

Sondann ist es so, dass die Realphilosophie sich einerseits fuer die Phaenomene selbst interessiert, und in welchem Verhältnis die von den Wissenschaften daraus abgeleiteten Theorien dazu stehen: was ist eigentlich das Prinzip z.B. der Natur, des Geistes, des Lebens usw. Inwiefern kommen die Phänomene in den Theorien vor, wo gibt es noch Unaufgehobenes, Unabgeleitetes, wo gehen die Phaenomene verloren, sind die Theorien auch berechtigtzerweise so aus den Phänomenen abgeleitet. Sodann die Untersuchung der Axiome und Methodiken selbst: was bedeuten diese Axiome, diese Vorgehensweisen, was ist ihre Grundlage, was denkt man dabei, wenn man das denkt usw.

Es gibt kein Grund, warum ein Wissenschaftler einer Einzelwissenschaft sich nicht all diese Fragen selbst stellen sollte, im Gegenteil wäre es das, was seinem Tun Selbstreflexion gaebe und ihn dazu bringt, evtl. noch bestehende Grenzen zu überschreiten, Scheuklappen zu überwinden, neue Entdeckungen zu machen und andererseits sein Tun besser zu verstehen, was er macht, wenn er diese Einzelwissenschaft betreibt. Von daher waere es das Ziel, alle Wissenschaftler eine solche Ausbildung mit auf den Weg zu geben.

zum Übergang Idee - Natur

"Die absolute Freiheit der Idee aber ist, 
daß sie nicht bloß ins Leben übergeht, 
noch als endliches Erkennen dasselbe in sich scheinen läßt, 
sondern in der absoluten Wahrheit ihrer selbst sich entschließt, 
das Moment ihrer Besonderheit oder des ersten Bestimmens und Andersseins, 
die unmittelbare Idee als ihren Widerschein, 
sich als Natur frei aus sich zu entlassen." 
(Hegel, Enz. § 244)

Kai: Der Ubergang von der Logik zur Natur- und Geistesphilosophie ist, aus der Perspektive der Begriffslogik, der selbe wie vom Begriff des Begriffs zum Objekt und zur Idee.

Parallelen der Logik mit der Realphilosophie

Hegel schreibt in der Enz. § 244:

"Wir sind jetzt zum Begriff der Idee, 
 mit welcher wir angefangen haben, 
zurückgekehrt. 
Zugleich ist diese Rückkehr zum Anfang ein Fortgang. 
Das, womit wir anfingen, war das Sein, das abstrakte Sein, 
und nunmehr haben wir die Idee als Sein; 
diese seiende Idee aber ist die Natur." 8/393 

Die Gegenstände der Realphilosophie unterschiedlich Komplex sind und daher unterschiedlich komplexe logische Kategorien zu ihrer Beschreibung bedürfen. Danach kann man sie anordnen (insbesondere da die logisch komplexeren Gegenstände natürlich auch inhaltlich komplexer sind und inhaltlich auf den einfacheren aufabuen).

Mir scheint dabei, dass sich in der Naturphilosophie dabei in etwa die folgende Parallele findet:

  • Mechanik -> Sein
  • Physik (i.S. der hegelschen Naturphilosophie, also alles, was weder Mechanik noch Leben ist) -> Wesen
  • Leben -> Begriff

Siehe auch